Claudio Naranjo

Den ganzen Menschen erziehen für die ganze Welt

Unser Zeitalter ist eine Epoche der Ganzheitlichkeit

Es ist heute viel die Rede von einem »Paradigma-Wechsel« in der Wissenschaft und in unserem Welt- und Menschenverständnis ganz allgemein. Was ist dieses heraufziehende Paradigma, das von der modernen Physik wie von der zeitgenössischen Psychologie beschworen wird und das, mehr oder minder implizit erfasst, praktisch jeden Wissens- und Tätigkeitsbereich beeinflusst? Wir können es als »Holismus« oder »Integralismus« bezeichnen - einen ganzheitlich orientierten Ansatz. Es ist die gemeinsame Perspektive, die solchen Inspirationen wie der Wissenschaft allgemeiner Systeme und der systemorientierten Interpretation von Management, Gestaltpsychologie und Strukturalismus zugrunde liegt. Kennzeichen unserer intellektuellen Epoche ist ein neues Verständnis für Muster und Organisation, die Wechselbeziehungen innerhalb der Teile eines Ganzen. Das Leben und das Universum selbst erscheinen uns heute als ein sich entwickelndes Metamuster. Vor über zweitausend Jahren erzählte Buddha die Geschichte von den Blinden, die sich ein Bild vom Elefanten entsprechend demjenigen Körperteil machen, den der eine oder andere von ihnen berührt, und die ihnen jeweils mit einer Palme, einem Strick, einem Fächer usw. vergleichen. Diese Geschichte, von den Sufis weiter-erzählt, ist heute allgemein beliebt, und das ist auch verständlich: sie ist Ausdruck für die jüngste Blüte, die unser Zeitgeist hervorgebracht hat, nämlich die immer allgemeiner werdende Einsicht, dass das Ganze tatsächlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Der Wandel in unserem Wirklichkeitsverständnis ist zweifellos Reflex eines Lebensvorganges: ist unser Zeitalter auf intellektuellem Gebiet eine Epoche des Holismus, so ist es im weiteren Sinne ein Zeitalter der Synthese. Nicht nur sind wir dabei, ein zunehmend interdisziplinäres, ökumenisches und interkulturelles Bewusstsein zu entwickeln; wir werden auch zunehmend vereinheitlichte Personen in einer zunehmend vereinheitlichten Welt. Ganzheitliche Erziehung, wie der ganzheitliche Zugang zu den Dingen im allgemeinen ist ein Aspekt der fortwährenden Synthese. Sie ist das letzte Glied in einer langen Entwicklungsreihe von Begriffen der Moderne. Es war Rousseau - der Vater der Romantik und Großvater der Französischen Revolution - der sich als erster zum Fürsprecher einer Erziehung des Gefühls machte. Dann haben eine Reihe von anderen, darunter Dewey, M. Montessori und Piaget, den Akzent auf Lernen-durch-Tun gelegt. Steiner andererseits betonte die Entwicklung der Intuition und dessen, was wir heute transpersonale Erziehung nennen. Die Human Potential Bewegung hat in jüngster Zeit zu bedeutsamen Experimenten mit einer Erziehung des »affektiven Bereichs« geführt. Ganzheitliche Erziehung hat ihre Vorläufer, wie Aurobindo, Krishnamurti und Huxley, doch wird sie erst jetzt zu einer Bewegung und sucht alle diese Stimmen zusammenzufassen, indem sie darauf abzielt, die ganze Person anzusprechen: Körper, Gefühl, Intellekt und Geist. Doch sollte Erziehung, wie ich denke, über Ganzheitlichkeit im Sinne einer Erziehung der ganzen Person hinaus auch in anderer Hinsicht ganzheitlich sein; beispielsweise in Bezug auf das Streben nach Integration des Wissens, die Orientierung hin zu interkultureller Integration, eine planetarische Weltsicht, ein Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis, das gebotene in-Rechnung-Stellen der Zukunft zusammen mit Vergangenheit und Gegenwart und neben dem jeweiligen Inhalt (content) eine neue Akzentuierung des Zusammenhangs (context); deshalb verwende ich die Bezeichnung integrale Erziehung in Bezug auf den sich herausbildenden pädagogischen Holismus, den ich persönlich zu meiner Sache gemacht habe. Da wir in Amerika von der Zeit der »Bewusstseinsrevolution« zum wachsenden Konservativismus der achtziger Jahre fortschreiten, ließe sich den Ideen von einer integrierten und umfassenden Erziehung die Frage entgegenhalten, ob dies nicht ein Luxus sei. Manche Leute denken heute, dass die Weltlage so kritisch wird und die individuelle Situation so schwierig, dass Selbsterfüllung zu suchen, nicht länger zeitgemäß sei. Die Tatsache der Human Potential Bewegung – so sagt man - sollte als letzter Abglanz dahinschwindenden wirtschaftlichen Wohlstands betrachtet werden. Ich denke, wir sollten uns vor dieser Ansicht hüten, die nichts weiter ist als ein Schritt zurück zu der sturen Einstellung, die uns in die gegenwärtige Weltproblematik geführt hat. Eben die Dringlichkeit der Probleme, mit denen wir als Spezies konfrontiert werden, ist es, die ein neues Verständnis von Erziehung zu einem Imperativ und nichts weniger als einem Luxus machen. Wie Botkin u. a. in ihrem Bericht an den Club of Rome Dem Lernen keine Grenze konstatieren:

Nach einem Jahrzehnt der Diskussion globaler Angelegenheiten werden kleine Anzeichen einer Verschiebung der Perspektive in den Debatten sichtbar. Die meisten der Teilnehmer am World Situation Modeling und an den ausgedehnten Weltkonferenzen haben gespürt, dass den Dialogen ein entscheidendes Element fehlte. Die vorwiegende Beschäftigung mit der materiellen Seite der Weltproblematik hat ihren Gesichtskreis und ihre Wirksamkeit eingeschränkt. Nun ist ein neues Anliegen deutlich geworden; nämlich den Menschen wieder ins Zentrum des Weltgeschehens zu stellen. Das verweist auf eine Bewegung über Betrachtung globaler Angelegenheiten als Manifestationen physikalischer Probleme im Lebensunterhaltssystem hinaus in Richtung auf eine Anerkennung der vorrangigen Wichtigkeit des menschlichen Aspekts dieser Angelegenheiten.

Diese Autoren sprechen von einer »menschlichen Lücke«: dem Abstand zwischen wachsender Komplexität und unserer Fähigkeit, damit umzugehen; und sie sagen,.dass diese Lücke durch Lernen geschlossen werden kann. Lernen in diesem Sinne ist viel mehr als nur ein weiteres Weltproblem: sein Fehlen stellt, in einem grund-legenden Sinne, das Problem aller Probleme dar, insofern als es unsere Fähigkeit einschränkt, mit jedem anderen Problem der Weltproblematik umzugehen. Kurzum, »Lernen« ist zu einer Angelegenheit von Leben und Tod geworden. Ich selbst ziehe es vor, den Akzent auf »Entwicklung« zu legen und zu sagen, dass, falls wir uns nicht in Schmetterlinge verwandeln, die Raupen unsere Umwelt ruinieren und sich gegenseitig auffressen werden. Mit anderen Worten: Transformation, um die schon alle Zeitalter als Möglichkeit des Menschen wussten, ist ein Potential, das weiter zu vernachlässigen wir uns nicht mehr erlauben können. Was in der Vergangenheit die Bestimmung einiger Weniger war und damals als Luxus erschienen sein mag, stellt sich heute als dringliche Notwendigkeit für alle dar. Denn wir können nicht umhin zu sehen, dass unsere Fehler, ins Riesenhafte gesteigert durch unsere Macht, Ausdruck eines unvollständig entwickelten Menschen sind. Die Psychologie des Durchschnittsmenschen - jene Psychologie, die bei uns als »normal« gilt, ist, psychoanalytisch gesprochen, regressiv.
Unter einem Firnis von Pseudo-Überfluss sind wir Mangel-orientiert, gierig, unzufrieden, abhängig. Einst – in den Tagen des Cromagnon – waren wir Kannibalen; und die internationalen Zustände zeigen, dass wir es implizit immer noch sind. Die Ausgaben für Rüstung auf der ganzen Welt betrugen im Jahre 1978 über eine Milliarde Dollar pro Tag; und jetzt, da Knappheit und Überbevölkerung drohender werden, haben sie nur noch weiter zugenommen. Wäre dies notwendig, wenn wir nicht eine unbewusst paranoide und kannibalische Gesellschaft wären? Wäre es nicht sinnvoller, eine solche Summe für ein Programm zur Wiederherstellung der Erde zu verwenden, das von der Ökologie bis zur Bewusstseinssteigerung reichte?

In der Frühgeschichte unseres gemeinschaftlichen Lebens erlitten wir die Strapazen und Entbehrungen der Eiszeit und der darauffolgenden Dürreperiode. Es waren dies zugleich Herausforderungen, die unsere Evolution vorangetrieben haben und Traumata, die uns in einen »Sündenfall«, eine psychosoziale Pathologie gestürzt haben. Motivationsmangel – mit der daraus resultierenden Ausbeutung anderer, der Natur und unserer selbst – hat sich selbst durch Ansteckung endlos fortgesetzt und unsere Psyche durch alle Generationen hin infiziert. Sie bringt uns jetzt an den Rand eines Schiffbruchs, aus dem wir nur zu retten sind, wenn wir zu schwimmen wissen. »Schwimmen« steht hier für das neue Bewusstsein, das unser Geburtsrecht ist und uns von »hier« nach »dort« zu bringen vermöchte – von unserer unzeitgemäßen und jahrhundertealten Konditionierung zu einer neuen Weltordnung Eine neue Erziehung, eine Erziehung des ganzen Menschen für die ganze Welt, ist alles andere als ein Luxus; sie ist eine dringende Notwendigkeit und unsere größte Hoffnung, denn all unsere Probleme würden sich außerordentlich vereinfachen, hätten wir erst einmal geistige Gesundheit erworben und die Liebesfähigkeit, die ihr wesentlich inhärent ist. Der Friede des einzelnen ist die notwendige Grundlage für den Weltfrieden, den wir noch nie hatten. Viele der heute hier Anwesenden sind vielleicht als Teil einer Generation von Suchern nur jener vergleichbar, die beim Anbruch des Christentums und anderer großer Religionen lebte. Dieses kulturelle Phänomen, das in den USA vor etwa fünfzehn Jahren explosionsartig in Erscheinung trat, ist durch einen up-beat der Begeisterung und einen down-beat der Ernüchterung gegangen, worin sich die Struktur eines psychologischen Ablaufs widerspiegelt. Nach dem wohlbekannten Enthusiasmus beim Betreten des Pfades - als es schien, als würde bald die ganze Welt transformiert sein, ist ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung an dem gleichermaßen wohlbekannten Punkt angelangt, wo einem aufgeht, dass es – wie einst Gurdjeff zu sagen pflegte - »am Anfang Rosen über Rosen - später Dornen über Dornen« sind. Eine Generation machte sich, praktisch gesprochen, auf die Suche, doch das Ergebnis ist bisher keine transformierte Gesellschaft, sondern eine Reihe von Möchtegern-Schamanen auf verschiedenen Entwicklungsstufen: teilweise transformierte Einzelmenschen, die von ihrer Erfahrung her etwas beigetragen haben und die wissen, dass die Reise sehr viel schwieriger und mühsamer ist, als sie geglaubt hatten. Wenn die Transformation eines Erwachsenen so schwierig ist, sollte es leichter sein, mit der Jugend zu beginnen. Wenn wir von der Perspektive des ganzen und den. Bedürfnissen unserer Erde ausgehen, dann bietet sich Erziehung – insbesondere als Beistand beim Heranwachsen des Einzelnen in der Zeit seiner größten Formbarkeit - als die beste Strategie an, mit der wir bewusst in unsere evolutionäre Transformation eingreifen können. Sicher die wirtschaftlichste, in einer Zeit der Wirtschaftskrisen.

Einst entdeckte Hitler die Möglichkeit, durch Kontrolle der Erziehung die Gesellschaft zu kontrollieren. Wir können die Sache zurechtrücken, indem wir seine Prämisse auf den Kopf stellen: nicht durch »Kontrolle« kann unser Ziel verwirklicht werden, sondern durch Achtsamkeit, Geschicklichkeit, Warmherzigkeit und durch die Qualität unseres eigenen Wesens. Vor allem ist es die Erziehung der Jugend zu voller Humanität, von der wir eine bessere Welt erwarten dürften. Soweit es um »Kontrolle« geht, müssen wir sehr wohl verstehen, dass es eine Kontrolle im Dienste der Befreiung sein muss, eine Gegen-Kontrolle. Wir alle kennen die Formel »Männer und Frauen heranziehen, wie sie das Vaterland braucht«. Im allgemeinen war damit eine Erziehung als Sozialisationsprozess gemeint, d. h. Erziehung als Instrument gesellschaftlicher Konditionierung. Wenn wir jetzt davon sprechen, die Menschen heranzuziehen, wie die Welt sie braucht, dann müssen wir wissen, dass dieser Prozess notwendigerweise eine Erziehung nicht zur Konformität, sondern zu Freiheit und Selbstbestimmung sein wird - denn eine wahre »Welt« kann nur auf der tragenden Grundlage wahrer menschlicher Individuen entstehen.

Herbert Spencer, der nach Darwin schrieb, verglich die Gesellschaft mit einem Organismus - eine von modernen Soziologen meist wenig geschätzte Idee. Wahrhaftig, unsere Gesellschaft hat sehr wenig von einem Organismus, und in dieser Hinsicht sind wir nicht so fortgeschritten wie die Bienen und Ameisen. Eine Gesellschaft, die sich wie ein Gehirn zu den einzelnen Nervenzellen verhielte, müsste zunächst auf dem Vorhandensein reifer Einzelmenschen basieren - was integrierte und sich selbst verwirklichende Menschen impliziert statt jener Roboter mit Menschenantlitz, die traditionellerweise stets von der Blindheit und Korruption der Gesellschaft gefördert wurden. Nun kann man sagen, dass eine Erziehung zur individuellen Ganzheit in sich selbst schon eine Erziehung für das übergreifende Ganze ist, »eine Erziehung für die ganze Welt«; doch wollte ich diese Idee einer »Erziehung für die ganze Welt« durch Aufnahme in den Titel dieses Artikels akzentuieren – zunächst, um die These »Eine Erziehung der ganzen Person ist eine Erziehung für die ganze Welt« zu betonen, und auch, weil es gut sein dürfte, das überpersönliche Ziel zu betonen, und drittens: Wenn uns klar wird, wie sehr wir eine Erziehung zum Frieden, eine Erziehung zur Einheit der Welt brauchen, kann uns das zu schöpferischen Beiträgen inspirieren. Ein Individuum kann nicht wahrhaft ganz sein ohne einen Sinn für die ganze Welt, ein Gefühl der Brüderlichkeit. Wir brauchen eine Erziehung, die das Individuum an den Punkt der Reife bringt, wo es aus der Froschperspektive selbstischen Fürsichseins und engstirnigem Stammesdenken zu voll entwickeltem Gemeinschaftssinn und einer planetarischen Perspektive emportaucht. Eine Erziehung des Selbst-als-Teil-der- Menschheit. Eine Erziehung des Menschheitssinnes. Die geistige Geburt als Bestandteil unserer potentiellen Bestimmung ist nicht die Geburt des Ich allein, sondern die Geburt des Du. Die Geburt des Wesens ist die Geburt des Ich-Du, die Geburt des Wir. Wie kann Erziehung zu diesem Wir-Sinn beitragen? Nicht allein durch eine nicht-chauvinistische Einstellung und eine globale Sicht der Dinge, sondern vor allem durch kompetente Führung der Gemeinschaften, d. h. die gekonnte Förderung der Gruppenbildung im wahren Sinne des Wortes.

Carl Rogers hat gesagt, dass Gruppen die vielleicht bedeutendste Erfindung unseres Jahrhunderts sind. Das wird sich in der Zukunft erweisen. Sicher sind sie eine große Kraftquelle; und ich denke, Lehrer sollten Fähigkeit erwerben, offene Kommunikation zu ermöglichen und mit deren Konsequenzen umzugehen, indem sie anderen dazu verhelfen, sich ihrer Erfahrungen mit sich selbst und anderen bewusst zu werden und ihnen Ausdruck zu verleihen, indem sie Einfühlungsvermögen entwickeln und Ego-Spiele beiseite lassen. Dieser Vorgang sollte jedoch nicht auf Encounter-Gruppen und dergleichen beschränkt bleiben, sondern den Hintergrund der Unterrichtssituation bilden. Auch gibt es da zwei Arten von Gruppen, die besonders wichtige Formen von Gemeinschaftsaktivität bilden, sofern sie mit einem Gespür für Gruppendynamik geleitet werden. Eine davon ist die Gruppenarbeit; sie schafft die ideale Situation für das Erlernen von Zusammenarbeit und das Erkennen von Störfaktoren; die andere Form ist das Entscheidungen-Treffen als Gruppe. Beide sind ein Charakterspiegel und vielleicht unser wichtigstes Rüstzeug für eine Erziehung zur Demokratie, wiederum unter der Voraussetzung, dass sie mit einem Gespür für Gruppendynamik geleitet werden. Wenn wir solche Hilfsmittel einsetzen, muss uns bewusst sein, dass in unserer Situation Wachstum von Heilung nicht zu trennen ist. Nur künstlich können wir die Bereiche Erziehung, Psychotherapie und spirituelle Disziplinen voneinander abgrenzen; in Wahrheit ist es ein einziger Prozess von Wachstum-Heilung-Erleuchtung. Das Tabu hinsichtlich der Einbeziehung von Psychotherapie in die Erziehung muss als das regressive und defensive Symptom gesehen werden, das es ist: wenn wir uns nicht mit dem affektiven Bereich auseinandersetzen, werden wir weiterhin Individuen auf die Welt loslassen, die auf kindische Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster fixiert sind; und sicher werden wir so nicht in der Lage sein, unser Ziel zu erreichen - die Erziehung des Menschen zur Fülle des Wachstums. Nachdem ich in so vielen Worten gesagt habe, dass tatsächlich die integrale Erziehung eine Idee ist, deren Zeit gekommen ist, erlauben Sie mir, Ihnen einiges aus meiner Sicht mitzuteilen darüber, wie eine Pädagogik der Zukunft aussehen dürfte. Dabei komme ich nicht umhin, auf Aldous Huxleys Essay über diesen Gegenstand: »Über die Erziehung eines Amphibiums« zu verweisen. Meine Beobachtungen und Vorschläge werden unvermeidlich auf eine aktualisierte Variante seines pionierhaften Vorschlags einer integralen Erziehung von vor fast dreißig Jahren hinauslaufen. Überflüssig zu sagen: die neue Erziehung richtet sich an Körper und Gefühl, Intellekt und Geist. Aber wie, und mit welchen Mitteln?

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